Anfang der 1990er-Jahre riet man davon ab, Bewerbungen am PC zu schreiben. Die Druckqualität im Heimbereich (Nadeldrucker) kam noch nicht gegen die Schreibmaschine an. Und der Eindruck einer Serienbewerbung sollte so vermieden werden, hieß es. 20 Jahre später gilt vielen nun auch die ausgedruckte und per Post verschickte Bewerbungsmappe als Auslaufmodell.
Svenja Hofert hat in ihrem Karriereblog die wichtigsten Veränderungen zurückverfolgt, die schriftliche Bewerbungen seit den 1970er-Jahren erfahren haben. Blüten der Ratgeberliteratur (z. B. die »Dritte Seite«) stehen neben den technikgetriebenen Veränderungen (von der hand- über die maschinengeschriebene Bewerbung und den PC-Ausdruck zur Online-Bewerbung). Während sich die Formen und Inhalte der Bewerbung weiter verändern (Bewerber-Profile, Kurzbeschreibungen), werden seit einigen Jahren soziale Netzwerke und Auffindbarkeit im Web immer wichtiger bei der Jobsuche.
Zum Artikel:
Svenja Hofert: »Die Geschichte der Bewerbung von 1970 bis 2012«
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[Aktualisierung: 7. Mai 2011]
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