Sprachliche Gleichstellung von Frau und Mann

In Sachbüchern wird noch viel zu oft die sogenannte Generalklausel bemüht, nach der bei der Benutzung männlicher Personenbezeichnungen Frauen »selbstverständlich« mitgemeint seien. Aber es lässt sich auch stets eine lesbare Möglichkeit finden, die Frauen und Männer angemessen berücksichtigt.

Folgende Leitfäden bieten Orientierung zu Hintergründen und sprachlichen Möglichkeiten:

  • Buhl, Marion / Gabler, Birgit: Anregungen für die geschlechtergerechte Verwendung von Personenbezeichnungen. Hrsg. vom Volkshochschulverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. 2004, 8 Seiten. (Download PDF)
  • Handbuch der Rechtsförmlichkeit, darin: »Sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern« (Teil B, Abschnitt 1.8, S. 51–54). Bundesanzeiger vom 22. Okt. 2008, Hrsg. vom Bundesministerium der Justiz. (HTML-Version und PDF)
  • Abschnitt »geschlechtergerechter Sprachgebrauch« im Duden, Band 9, »Das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle: Gutes und richtiges Deutsch«, 8. Aufl., Berlin 2016 (Amazon-Partnerlink). Der entsprechende Abschnitt der Vorauflage, »Gleichstellung von Frauen und Männern in der Sprache« (7. Aufl., Mannheim 2011), wurde überarbeitet und erweitert.

Vorschläge für die Bezeichnung von Personen finden Sie hier:

(Der Beitrag wurde im Oktober 2016 aktualisiert. Er erschien erstmals im September 2010.)


Zum Weiterlesen:

Über Marion Kümmel

Marion Kümmel ist freie Lektorin und Federwerkerin. Seit 2001 übernimmt sie Textdienstleistungen für Publikumsverlage, Agenturen, Firmen und Autoren. Sie redigiert Sachbücher und Fachtexte, wissenschaftliche Veröffentlichungen sowie Texte aus Unternehmenskommunikation und Werbung. Ihre Texterfahrungen vermittelt sie in Vorträgen und Schulungen.

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