Briefblatt ohne Aufdruck nach DIN 5008

DIN 5008 | Briefblatt ohne Aufdruck 2011

Zeilenzählvorlage

Firmen und Behörden verwenden für ihre Geschäftsbriefe in der Regel Briefpapier, das von einem Grafiker gestaltet wurde und die wichtigsten Anordnungsregeln der DIN 5008 (früher DIN 676) für die Gestaltung von Briefbögen berücksichtigt. Diese Vordrucke werden dann nach DIN 5008 beschriftet.

Privatpersonen können, z. B. für Bewerbungen oder andere Briefe an Firmen und Behörden, einfach weißes Briefpapier nutzen. Damit die Briefe dennoch einen guten Eindruck machen, kann man sich an den »Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung« (DIN 5008, aktuelle Fassung vom April 2011) orientieren. Die DIN 5008 wird vom Deutschen Institut für Normung (DIN) herausgegeben und spricht Empfehlungen für die Text- und besonders Briefgestaltung in Deutschland aus.

Eine einfache Zeilenzählvorlage (siehe Abbildung) mit Erläuterungen für die Gestaltung des Briefbogens können Sie als PDF herunterladen unter:

Diese Form entspricht der DIN 5008 auch in der aktuellen Ausgabe von 2011. Sie können den privaten Briefbogen nun aber in Anlehnung an den Geschäftsbrief auch individueller gestalten. Wenn Sie also einen Schritt weiter gehen und eine Dokumentvorlage für Ihre Briefe anlegen wollen, finden Sie auf federwerk.de eine Anleitung unter:

Die DIN-gemäße Anordnung der Briefbestandteile sieht nicht nur professionell aus. Sie erleichtert es dem Empfänger auch, Informationen schnell am gewohnten Platz zu finden, und erspart dem Absender umständliche Origami-Faltungen, um den Brief im genormten Fensterbriefumschlag unterzubringen.
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DIN 5008 im Beruf

Für berufliche AnwenderInnen biete ich Inhouse-Schulungen (Tagesseminare) zur aktuellen DIN 5008 an.

Nehmen Sie bei Fragen oder Anfragen gern Kontakt auf.

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Über Marion Kümmel

Marion Kümmel ist freie Lektorin und Federwerkerin. Seit 2001 übernimmt sie Textdienstleistungen für Publikumsverlage, Agenturen, Firmen und Autoren. Sie redigiert Sachbücher und Fachtexte, wissenschaftliche Veröffentlichungen sowie Texte aus Unternehmenskommunikation und Werbung. Ihre Texterfahrungen vermittelt sie in Vorträgen und Schulungen.

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Kommentare

  1. Sabine Blichmann meint:

    Wohltuend, endlich einmal ein DIN-gerechtes Beispiel vorzufinden. Es existieren ja im Internet, aber auch in versch. Deutsch-Lehrbüchern eine Unmenge an fehlerhaften Texten. Ich hoffe, dass Sie durch Ihre Vorträge und Seminare für die Verbreitung des Richtigen sorgen. Viel Erfolg!

    Mit freundlichen Grüßen

    Sabine Blichmann

  2. Hallo, Frau Blichmann,

    vielen Dank für Ihren Kommentar. Ja, leider wird im Web oft über die DIN 5008 geschrieben, ohne das Original in der aktuelle Ausgabe zu benutzen. Andererseits ist die DIN 5008 eine Empfehlung, sie ist nur für Schulen und Auszubildende verbindlich. Firmen können sich für andere Regelungen entscheiden und tun das auch oft. Hier gilt frei nach Ogilvy: Bevor man eine Regel bricht, sollte man sie kennen und die Konsequenzen bedenken.

    Bei der Redaktion von Sachbüchern und Lehrbüchern fällt mir neben Fehlern immer wieder auf, dass eigene Empfehlungen ausgesprochen werden, ohne sie als solche zu kennzeichnen. Selbst im renommierten Duden stehen Empfehlungen der Duden-Redaktion ohne klare Abgrenzung neben DIN-Regeln.

    Mit freundlichen Grüßen von der Ostsee

    Marion Kümmel

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