Tutorial: Bindestrich oder Gedankenstrich?

Gerade bei den kleinen, unscheinbaren Zeichen (z. B. Apostroph, Anführungszeichen) gehen Rechtschreibung, Typografie und Technik mitunter eine schwierige Allianz ein. Ein typischer Fall fürs Lektorat ist auch die normgemäße Verwendung der Strichformen.

In der Textverarbeitung und im Schriftsatz gilt es zu unterscheiden zwischen:

  • unterschiedlichen Formen bzw. Strichlängen: Divis/Bindestrich, Halbgeviertstrich, Minuszeichen (nicht immer vorhanden);
  • unterschiedlichen Funktionen: Trennstrich, Bindestrich, Durchkopplungsbindestrich, Gedankenstrich, Streckenstrich, Wortzeichen (für »gegen« und »bis«).

Die Verwendung ist durch folgende Normen geregelt:

  • die Rechtschreibung;
  • die Regeln für den Schriftsatz (Feintypografie) für gedruckte Werke;
  • die DIN 5008 für Gebrauchstexte, die in einer Textverarbeitung erstellt werden.

Das Tutorial »Bindestrich oder Gedankenstrich?« (Download als PDF) stellt die Regeln für den Schriftsatz und die Rechtschreibung zusammen und merkt an, wo die DIN 5008 abweicht.

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Über Marion Kümmel

Marion Kümmel ist freie Lektorin und Federwerkerin. Seit 2001 übernimmt sie Textdienstleistungen für Publikumsverlage, Agenturen, Firmen und Autoren. Sie redigiert Sachbücher und Fachtexte, wissenschaftliche Veröffentlichungen sowie Texte aus Unternehmenskommunikation und Werbung. Ihre Texterfahrungen vermittelt sie in Vorträgen und Schulungen.

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Kommentare

  1. Antje Urban meint:

    Ein großes Dankeschön an Sie und Ihre Tipps auf Ihrer Seite!
    Ich lektoriere gerade das erste Mal ein Buch und habe auf Anhieb mein Problem mit dem Bindestrich durch Sie lösen können.

    Mit bestem Gruß
    Antje Urban

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