Gerade bei den kleinen, unscheinbaren Zeichen (z. B. Apostroph, Anführungszeichen) gehen Rechtschreibung, Typografie und Technik mitunter eine schwierige Allianz ein. Ein typischer Fall fürs Lektorat ist auch die normgemäße Verwendung der Strichformen.
In der Textverarbeitung und im Schriftsatz gilt es zu unterscheiden zwischen:
- unterschiedlichen Formen bzw. Strichlängen: Divis/Bindestrich, Halbgeviertstrich, Minuszeichen (nicht immer vorhanden);
- unterschiedlichen Funktionen: Trennstrich, Bindestrich, Durchkopplungsbindestrich, Gedankenstrich, Streckenstrich, Wortzeichen (für »gegen« und »bis«).
Die Verwendung ist durch folgende Normen geregelt:
- die Rechtschreibung;
- die Regeln für den Schriftsatz (Feintypografie) für gedruckte Werke;
- die DIN 5008 für Gebrauchstexte, die in einer Textverarbeitung erstellt werden.
Das Tutorial »Bindestrich oder Gedankenstrich?« (Download als PDF) stellt die Regeln für den Schriftsatz und die Rechtschreibung zusammen und merkt an, wo die DIN 5008 abweicht.
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